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The things you own end up owning you

Die Wiederholung ist identitätsstiftend, heute deshalb erst noch mal die wiederholende Übersicht zu den fünf grundlegenden Verhaltensweisen:


Hilfsbereitschaft < = > Aggression

Authentizität < = > Unwahrhaftigkeit

Ehrlichkeit < = > Lügen

Beherrschung < = > Unmäßigkeit

Großzügigkeit < = > Neid


Großzügigkeit

Für mich darfs ein bisschen weniger sein. Was es für einen selbst weniger sein darf, kann es für die anderen ruhig mehr sein. Das ist tatsächlich die Haltung, die einen freier macht und nicht umsonst steckt in dem Begriff Freigiebigkeit das Wort frei. Wer eine Menge Dinge besitzt, ist von den Dingen auch besessen und sehr angreifbar, weil Besitz verteidigt werden will. In der englischen Redewendung „The things you own end up owning you“ kommt das wortschön zum Ausdruck.

Was man besitzt, sollte man mit anderen großzügig teilen. Man muss seinen Besitz ja nicht gleich herschenken, aber ...


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5.6.07 11:18, kommentieren

Veränderung ist ein Prozess

Die eigene Grundhaltung lässt sich genau beschreiben. Das muss jeder für sich persönlich tun. Dabei ist es hilfreich, sich zu beobachten und etwas über sich aufzuschreiben, um sich selbst besser zu sehen. Jeder Schritt einer persönlichen Veränderung ist nicht damit getan, einmal gegangen zu werden, sondern das eigene Wissen um das richtige Verhalten muss wachgehalten werden, indem man seine Gedanken zusammenhält. Wer das beherzigt, gelangt langsam aber sicher ...


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6.6.07 11:08, kommentieren

Handle !

Durchdenke Deine Angelegenheiten ganz genau, dann wird alles klar, einfach und richtig. Erfreue Dich am Handeln. Erfolg, Gewinnen und Verlieren steigern nicht die Freude am Handeln, sondern nur die Selbstverliebtheit. Selbstverliebtheit behindert die Freude am Handeln. Erfreue Dich am Handeln.

6.6.07 15:16, kommentieren

Frei werden

Was behindert die eigene Freiheit, was hält einen an Materiellem oder an vermeintlichen Verpflichtungen fest? Welche Bindungen sind falsch, überholt oder unpassend, welche Erwartungen von anderen, auch von Familie und Freunden?

Überflüssige Bindungen bestehen auch aus schlechten Gewohnheiten. Sie fixieren das falsche Leben und vereiteln die richtigen Impulse in uns. So kann das eigene System durch die gewohnten Rituale in sich geschlossen oder zumindest verkrustet sein. Die eigene Lebensweise lässt sich ...


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8.6.07 13:17, kommentieren

Es gibt kein wahres Sein im falschen

Das Schwierige beim Ablegen unnötiger Bindungen in Form von Gewohnheiten und eingebildeten Verpflichtungen ist, dass das falsche Leben die richtigen Impulse vereitelt. So ernährt man sich ungesund und der Appetit auf Gesundes ist nicht mehr spürbar. Oder man sieht zu viel fern und spürt den Impuls in der Natur oder mit Freunden zu sein nicht mehr deutlich genug. Das eigene Leben ist dann sehr begrenzt oder stagniert sogar. Um eine wirkliche Veränderung herbeiführen zu können, muss man ...


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11.6.07 10:47, kommentieren

Lügen haben schöne Beine


Gibt es Situationen, die Unwahrheit rechtfertigen können? Ist Unwahrheit überhaupt etwas Schlechtes? Zunächst muss das jeder für sich selbst wissen. Sicher ist aber, dass eine Lüge eine andere nach sich zieht und wenn man damit anfängt, wird es meist immer komplizierter und anstrengender. Wer lügt, gräbt sich das eigene Wasser ab, indem er seine Authentizität einbüßt. Das schmälert die eigene Kraft, es kostet Energie, man muss sich verstellen und kann nicht einfach so sein, wie man ist. Dann denkt man über Handlungen und Worte nach, wägt sie ab und laviert um die Lügerei. Lügen nimmt zu viel Raum der eigenen Person ein, gemessen daran, dass man Kraft für die persönliche Entwicklung und das gegenwärtige Leben brauchet. Lügen bedeutet Stagnation.


Wie geht man damit um, angelogen zu werden? Ich denke, es ...


 

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13.6.07 11:59, kommentieren

Nennen wir es Toleranz


Dass man aufmerksam hinsehen muss, um lebendig zu sein, haben wir schon erfahren, ebenso aber muss man lebendig sein, um etwas zu sehen. Wer nicht wach und gespannt ist, hat kein Interesse an seiner Umwelt. Es ist aber auch schwierig immer das richtige Maß für die eigene Courage und Anteilnahme zu finden. Allzu leicht nur blasen wir ins Horn unserer vermeintlichen Rechte und falschen Urteile statt wirklich freundlich, ein Versehen eines Mitmenschen zu akzeptieren. Wo wir helfen sollten, sehen wir häufig weg, wo wir richten können, mischen wir uns gerne ein. Das ist keine Toleranz. Auch vieles andere, was ...


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14.6.07 10:43, kommentieren