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Sexuelle Monogamie

Gemeinhin unproblematisch ist die Sexualität als Dimension der Partnerschaft, solange sie den Raum des gemeinsamen Schlafzimmers nicht überschreitet. Wie oben ausgeführt, ist die Gefahr der Überbewertung von Sexualität durch ihre Medienpräsenz recht hoch. Sie wird jedoch ebenso überbewertet, wenn sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lebensgemeinschaft erhoben wird. Es ist nur eine von mehreren Facetten der Partnerschaft und sollte, wie im Kapitel über den Körper erörtert, eher mit Zurückhaltung genossen werden. Was jedoch nicht bedeuten muss, sie ausschließlich in der Partnerschaft zu erleben. Wenn wir uns für sexuelle Monogamie entscheiden, weil ...

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2.7.07 10:07, kommentieren

Sexualität und Partnerschaft

Die Wertigkeit der Sexualität ist natürlich auch im Zusammenhang mit dem Lebensalter zu sehen. Mit dem Älter werden verliert die Libido ganz allmählich an Drängen und so öffnet sich die Möglichkeit einen sensitiveren Umgang zu kultivieren. Aus diesem Blickwinkel ist es fragwürdig, das geringere Bedürfnis nach körperlicher Vereinigung mit einer Mehrzahl von Partnern zu teilen. Die natürliche Entwicklung spricht eher dafür zur Ruhe zu kommen und das gedankliche Abschweifen in eine größere Konzentration münden zu lassen. So sollte im Laufe der Jahre einer Liebesbeziehung das Abschweifen in Gedanken und Handeln allmählich nachlassen und eine ...

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3.7.07 09:12, kommentieren

Lieben, L I E B E N und Geliebt werden

Wenn ein Partner besonders verletzlich ist, geraten Sie in den Zwiespalt Ihren eigenen Wunsch zu erfüllen und der Fürsorge, den anderen zu schützen, nachzugeben. Für die Lösung gibt es keine pauschale Regel. Wer den anderen immer schützt, läuft Gefahr, therapeutische Arbeit zu leisten, aber sein eigenes Leben zu versäumen. Wer sich treu bleibt und nicht lügt, muss seinen Wunsch verleugnen oder Salz in die Wunde des Partners streuen. Das ist sicherlich nicht immer bequem, aber es ist notwendig, um eine gleichberechtigte Partnerschaft zu führen. Wenn die persönlichen Haltungen nicht kommunizierbar sind, besteht kein ausgeglichenes Verhältnis, die Partner sind sich nicht ebenbürtig. Das aber müssen sie unbedingt sein, um ...


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4.7.07 09:23, kommentieren

V E R S P R E C H E N oder nur Versprecher

Eine lebendige Person wird immer das deutliche Bedürfnis haben, neuen Menschen zu begegnen, denn das ist das Leben. Die eigene Freiheit in der Beziehung besteht auch darin, nichts zu versprechen, was man nicht ehrlich glaubt, halten zu können. Natürlich ist das auch der Inhalt der eigenen Verantwortlichkeit, aber es sollte nicht zum unablegbaren Korsett werden, denn jeder Mensch hat die Freiheit sich zu täuschen, auch wenn das nicht unbedingt aus der Verantwortung zur Kontinuität der eigenen Versprechen entlässt. Hier ein paar Anregungen, was man sich in der Beziehung alles versprechen kann:



>> ich werde da sein, wenn du mich rufst

>> ich werde da sein, wenn ...


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5.7.07 11:45, kommentieren

Die Erotik einer versunsicherten Frau und eines hilflosen Mannes

Ich möchte an dieser Stelle noch ein paar Sätze zur Gleichberechtigung anfügen, bevor es nächste Woche zum Thema Freunde geht. Gesellschaftlich befindet sich die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau etwa in der Mitte ihrer Entwicklung, sie ist heute keineswegs abgeschlossen. Wo Frauen ihr Gerechtigkeitsempfinden zufrieden stellen, indem sie es Männern gleich tun, finden sie nur eine vorübergehende Antwort, sofern sie die männlichen Fehler unreflektiert kopieren. So kann sich eine Frau durch ein aggressives Verhalten beispielsweise Männern durchaus gewachsen fühlen und sich durchsetzen, aber es ist fraglich, ob diese Form der Gleichberechtigung tatsächlich einen Fortschritt des Zusammenlebens bringt.


In den Frauen zugeschriebenen Eigenschaften wie Empathie und Herzlichkeit liegt ein deutlich höheres menschliches Entwicklungspotenzial für Mann und Frau. Der Mann scheint aus dem Blickwinkel der Frauen immer ...


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1 Kommentar 6.7.07 09:52, kommentieren

Freundschaft?

Man hat für sich vermutlich zwar entschieden, dass entsprechend der Zeit, die man mit Freunden, dem Partner oder anderen Menschen verbringt, auch ein gradueller Unterschied in der Zuwendung liegen soll. Doch eigentlich lässt sich eine liebende und geöffnete Haltung nicht graduell abstufen. Man handelt ehrlich, respektvoll, fürsorglich und bedacht oder eben nicht. Die Einteilung danach, ob ein Mensch der Lebenspartner, ein Freund oder ein Fremder ist, beinhaltet schon eine Einschränkung der authentischen Liebeshaltung. Das mag sich momentan nicht direkt erschließen, aber eine geklärte Person wird allen Menschen gleich zugewandt und auf den Moment bezogen begegnen. Dies ist ein Zugang, um zu erfahren, was sich hinter der Vokabel Einheit verbirgt und es erzeugt ...

 


 

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9.7.07 09:37, kommentieren

Grenzenlose Freundschaft ?

Wer allen Menschen mit Gleichmut und Offenheit begegnet, benötigt keine Grenzen könnte man meinen. Idealerweise ist es tatsächlich so, doch tatsächlich verfügen wir auf dem Weg unserer Befreiung nicht permanent über ein Maß an Energie, das für alle Ansprüche unserer Umwelt ausreicht. Wir müssen eine Wahl treffen, - die natürlich auch lauten kann: Mein Leben zu eurer Verfügung. Wahrscheinlicher aber: Wo ziehe ich die Grenze zu Menschen, wen meide ich oder wo glaube ich, wäre es besser sich aus einer Freundschaft zu lösen oder die Art des Zusammenseins zur Diskussion zu stellen. Wir haben ein paar Charaktere zusammengestellt, die häufiger auftauchen. Nennen wir sie „Spielverderber“. Die Beispiele sollen anregen, darüber nachzudenken, wo man vielleicht schon viel zu lange Energie in Freundschaften verliert, die man zur Verbesserung seines Wohlbefindens lösen sollte.


>> launenhafte Personen, mit einer schlecht funktionierenden Selbsthygiene

>> destruktive Menschen, die achtlos Grenzen übertreten und Schaden anrichten

>> intrigante Persönlichkeiten, die...

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10.7.07 09:14, kommentieren